Mitte Mai in Clastes / F war das Wetter den Teilnehmern nicht hold.
Es regnete immer wieder. Nach drei Qualis und der zweiten/dritten Rennrunde war dann leider ein Rainout zu verzeichnen. Was mich sehr freut, ist das Stefan Eisenhauer, langjähriger Teilnehmer und Sponsor der Challenges wieder aktiv auf der Strecke teilnehmen kann. Vor zwei Jahren hatte er einen Crash in Clastres, nun ist der Camaro wieder aufgebaut und er fährt wieder. Große Freude meinerseits.
Komplett anders die Woche drauf im englischen Santapod. Hochsommerliche Temperaturen, jeden Tag über 30 Grad und kein Tropfen Regen.
Hier der Bericht zu den einzelnen Klassen.
DurrSchneebeli
Super Pro ET:
Die „Swiss Invasion“. Mit Alain Dürr, Christian Schneebeli, Claude Knopf, Thomas Haas sind gleich vier Schweizer Teams in dieser Klasse am Start.
Dazu kommen vom Kontinent noch Harry Kempenaar und Lucas Potthoff. In Runde eins ist dann leider schon für einige Schluss. Harry Kempenaar hat seinen Pontiac recht konstant eingestellt. Er ist eigentlich ein Heads up Typ. In Runde eins scheidet er gegen Pete Walters aus. Er ist 0.08 Sekunden am Index. Der Gegner macht keinen Fehler und Harry schaut nur noch zu. Lucas Potthoff fährt leider ein Rotlicht, da nützt es auch nichts, das er gegen Scott Hauser +0.0008 Sekunden an seinen Dial In hinfährt. Schade. So wie ich Lucas verstanden habe wird das nicht der letzte Ausflug nach England gewesen sein. Claude Knopf gegen Schneebeli, ein Innerschweizer Sauger Duell. Christian Schneebeli gewinnt, da Claude an der Ampel etwas übereifrig reagiert. Alain Dürr verliert hauchdünn gegen den Slingshot des „Limited Funds Teams“ von Marc Cousell. Ja, es ist das „Doppelnull“ Haifischbecken hier auf der Insel (+0.00 Sekunden an den Dial hinfahren). Wenn man sieben Mal im Jahr bei allen Wetterbedingungen auf derselben Strecke fahren kann, dann hat man den Dreh irgendwann raus.
KempenaarPotthoff
Nützt ja nix, da hilft nur gegenhalten. Christian Schneebeli hatte keinen Gegner in dieser Runde. Ab in Runde drei. Dort setzte er sich mit perfekter ET gegen „Evil Edna“ Jack Williams durch. Billy Gane, Scott Hauser und Barry Giles stehen Ebenfalls im Halbfinale. Dort Gewinnt Christian Schneebeli das Rennen an der Ampel gegen Scott Hauser, der muss am Ende der Strecke aufholen und Fährt einen Breakout. Billy Gane setzt sich, ebenfalls an der Ampel, gegen Bary Giles durch.
Finale, eine reine Drag Race Union Supro ET Challenge Angelegenheit. Billy Gane, der sich dieses Jahr wieder auf Supro ET konzentrieren möchte setzt sich „im Paket“ (RT+Abweichung vom Dial in) mit 0.018 Sekunden gegen Christian Schneebeli durch. Was für ein packendes Finale.
BublitzBjorn S. fahrt wieder
Pro ET:
Es wird ein 32er Feld gefahren. Es sind aber 49 Teams am Start. Einige zu wenig um ein 64er Feld zu fahren. Das bedeutet Hauen und Stechen in den sechs Qualiläufen. Thomas Bublitz schlägt sich gut, belegt Rang fünf in der Quali. Björn Szczendzina liegt auf Rang 15 und Franziska Teeuwen auf 18. Franziska ist in einem für Sie neuen Gefährt unterwegs. Der Challenger ist dann anders zu fahren als ihr Fronttriebler, mit dem Sie bis vor sechs Jahren unterwegs war. Ihr Mann Freek und die Fahrerlagerlegende Michael Kiez gaben Support. „Ich muss mich noch an das Auto gewöhnen“ sagt Sie. In Runde eins war dann für sie schon Ende. Sie konnte viele Erfahrungen/Seattime mitnehmen.
Für Björn S. sah es am zweiten Qualitag schon nach Rennende aus. Er und die Gebrüder Koch standen da ganz schön bedröppelt auf der Return Road, nachdem Björn Qualmentwicklung schon nach dem Starten des Motors bemerkte. Grübel, Grübel, Kolbenring? Nach einem Tag des Forschens fiel die Diagnose doch etwas milder aus. Ein Sensor machte Zicken. Siehe da, am dritten Tag rollte der Camaro zu meiner Freude wieder an die Burnoutwanne. Im Rennen kam Björn Szczendzina bis ins Viertelfinale (also eliminierte zwei harte Gegner), da schmierte er am Start leider etwas weg. Laut Teammember Alexander Koch verlor man zwei Zehntel auf die 60 Fuß Zeit. Genau die zwei Zehntel, die zum Sieg gegen Mr. Fetherstone gefehlt hatten. An der Ampel hatte er ihn. Schade. Thomas Bublitz schied bereits in Runde eins aus. Ebenso Ronnie Mercer. Lee Huxley konnte wegen eines Motorschadens erst gar nicht antreten, sein Bruder Darren, der auf einem Ersatzfahrzeug unterwegs war, schaffte es leider nicht in das Feld. Am Ende gewinnt Rouwen Dawson im Camaro gegen Marc Huxley, im Toyota.
Schoninger
Super Comp:
Til Schöninger als einziger Challenge Vertreter schlug sich wacker. In der Quali auf Rang 11 von 20 Teilnehmern. In Runde eins dann trotz besserer RT gegen Ronnie Mercer ausgeschieden. Til fühlt sich wohl in der Klasse. Dave Fulton gewinnt am Ende gegen Leah Kellett das Finale.

Weiter geht es für die Challenge Teilnehmer nächste Woche in Rivanazzano.

Die Punkte sind auf der HP aktualisiert.

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Text/Fotos: Markus Münch

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